Lederfärbungen

Die Nachfärbung von Ledern kann aus verschiedenen Gründen nötig sein und ist auch eher die Regel. Kaum ein Leder ist nach der Reinigung farblich "wie neu". Meist ist das Leder schon vor der Reinigung verblichen oder verschlissen, aber auch die Reinigung selber entfärbt manche Ledersorten.

Bei den pigmentierten Glattledern werden Farbschäden durch eine Nachpigmentierung erreicht. Es wird mit Lederfarben auf Pigmentbasis wie in der Gerberei bei der Lederproduktion lokal nachgefärbt. Der Fachmann muss dafür die Farbe so perfekt wie möglich anmischen, damit nicht alles nachgefärbt werden muss, was meist die Haptik (den Griff) des Leders beeinträchtigt. Das Leder fühlt sich dann meist beschichtet oder "plastikartig" an.

Noch schwieriger gestaltet sich die Nachfärbung bei den offenporigen Glattledern (Anilinledern) und den Rauledern. In diesen Fällen muss je nach Grad der Ausbleichung entschieden werden, ob lokal mit einem Farbstoff nachgefärbt werden kann oder ob eine komplette Färbung im Farbbad notwendig ist. Bei einer Komplettfärbung mit Anilinfarbstoffen, die wie eine Tinte sind. Daher kann aber nicht immer der genau gleiche Farbton erreicht werden, weil die Farbstoffe transparent sind und die Intensität der Färbung erst nach der Trocknung sichtbar wird. Wichtig ist hier die ausreichende Fixierung der Farbstoffe, damit die Nachfärbung nicht abfärbt.

Kompliziert wird es, wenn verschiedene Materialien und verschiedenfarbige Leder kombiniert sind. Dann darf die Farbe nicht auf die angrenzende Fläche aufgetragen werden.

Der Mangel löst sich in Wohlgefallen auf :

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